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Bürger-Initiative im super-Gau Reutlingen

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Grundeinkommen - 2016

Die Finnen und die Schweizer wollen in diesem Jahr über ein Grundeinkommen abstimmen. Die Idee, vor Jahren belächelt, findet immer mehr Anhänger. Verwaltungen würden radikal verschlankt, Anträge und Nachweise für die Bürger überflüssig. Was das an Geld spart, kann dann gleich noch mit verteilt werden. Der Sozialstaat, wie wir ihn kennen, der wäre hinüber, ja. Aber vielleicht würden wir ihn dann auch gar nicht mehr brauchen. Diverse deutsche Großunternehmer sind übrigens dafür, erst in dieser Woche sprach sich Telekom-Chef Thimotheus Höttges in der gedruckten Zeit dafür aus.

Übernommen von ze.tt (ZEIT Online)


 

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Es wird in Finanztransfermodellen meist als Finanzleistung diskutiert, die ohne weitere Einkommen oder bedingte Sozialhilfe existenzsichernd wäre.

Die Idee, jedes Gesellschaftsmitglied an den Gesamteinnahmen dieser Gesellschaft ohne Bedürftigkeit zu beteiligen, wird weltweit diskutiert,[1] wobei sich der Name der Idee von Land zu Land und zu verschiedenen Zeiten unterscheidet. So wird der Vorschlag zum Beispiel in den USA hauptsächlich unter dem Namen Basic Income Guarantee (BIG) diskutiert,[2] ein Pilotprojekt in Namibia bezeichnet ihn als Basic Income Grant (BIG), in der Sowjetunion hieß er гарантированный минимум (Garantiertes Minimum), und in den 1920er Jahren sprach man in Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland von Social Credit. Weitere Bezeichnungen im deutschen Sprachraum sind beispielsweise: Sozialdividende, Existenzgeld, Garantiertes Mindesteinkommen.

Zu den in Deutschland diskutierten Modellen eines BGE gehören zum Beispiel das Solidarische Bürgergeld (Althaus-Modell), das Ulmer Modell oder das Modell der von Götz Werner gegründeten Initiative Unternimm die Zukunft. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die auf Milton Friedman zurückgehende negative Einkommensteuer.[3] In der Schweiz entwickelt die Initiative Grundeinkommen ein Modell der Umsetzung eines BGE. Nicht mit dem BGE zu verwechseln ist das Modell des „Liberalen Bürgergelds“, dessen Auszahlung an Bedingungen geknüpft ist.

wikipedia-Artikel…

 


Am 'Tag der Arbeit', dem 'Feiertag' der Gewerkschaften weltweit, ein flammendes Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu halten, ist eigentlich eine Provokation, oder?

3-Minuten-Statement am 1.Mai 2015 im Bürgerpark in Reutlingen

Ein 'Recht auf Arbeit' ist gewesen!

Die digitale Revolution der industriellen Fertigung ist gerade erst am Entstehen.
Am Ende der Industrie 4.0 werden die Roboter die Regale befüllen, die Kassen ohne Kassenpersonal, die Bankenfilialen ohne jegliches Schalterpersonal sein.

Drohnen übernehmen die Zustellung von Warenlieferungen. Selbstfahrende Autos, Flugzeuge ohne Piloten, Züge ohne Lokführer liegen im Bereich der technischen Möglichkeiten.

'Wer essen will, muss auch arbeiten!'

Nur, wo gibt es noch eine existenzsichernde Erwerbsarbeit?

Das 'Recht auf Arbeit' ist längst tot!

Das geltende Credo der Wirtschaft und der Politik lautet: Der Mensch ist von Natur aus faul und schlecht, also müssen wir ihn ständig mit hohem Aufwand kontrollieren und ihn durch die Androhung, ihm die Existenzgrundlage zu entziehen, zur Arbeit antreiben, selbst wenn es nur darum geht, täglich einen Haufen Sand von rechts nach links und wieder zurück zu schaufeln!

Es gibt längst keine auskömmliche Erwerbarbeit für alle mehr! Und sie wird täglich weniger, auch wenn man uns etwas anderes vermitteln will.

Deutschland, ja Europa, braucht ein bedingungsloses Grundeinkommen!

Für jeden Bürger von der Wiege bis zur Bahre, vom Obdachlosen bis zum Milliardär! Ohne jede Verpflichtung zur Aufnahme sinnfreier Erwerbsarbeit! Ohne aufwändige, bürokratische Ausforschung und Dokumentation der wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse der Bürger. Ohne Armutsverwaltung durch Kindergeldkasse, Wohngeldstellen, Jobcenter oder Sozialämter.

Das 'Recht auf Arbeit' war gestern, der ökonomische Zwang zur Arbeit muss weg!

Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen und den politischen Willen dazu. Wir können und müssen es uns leisten! Dafür lohnt es sich zu demonstrieren, heute, am 1. Mai, dem Tag der Arbeit!